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Huber GmbH - der Spezialist für Klärschlammverwertung




Klärschlammverwertung in der Landwirtschaft

Die aktuelle Abfallgesetzgebung stellt die Kreislaufwirtschaft in den Vordergrund. Das bedeutet konsequente Rückführung und Verwertung aller dafür geeigneten Stoffe mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft einzugrenzen und Stoffkreisläufe zu schließen. Diesem Anspruch muss sich auch die Landwirtschaft stellen.

Die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung ist für den Landwirt eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Möglichkeit, bei der Düngung umweltgerecht und nachhaltig zu handeln.

Klärschlamm ist ein natürlicher Dünger, dessen landwirtschaftliche Verwertung auf der jahrhundertealten bäuerlichen Tradition basiert, Nährstoffe in den Naturkreislauf zurückzuführen. Die ordnungsgemäße landwirtschaftliche Klärschlammverwertung wird eindeutig durch die Abfallklärschlammverordnung (AbfKlärV vom 15.4.1992) geregelt. Damit ist landwirtschaftlich verwertbarer Klärschlamm der von Gesetzes wegen am meisten und genauestens kontrollierte Dünger


Ablauf der Klärschlammverwertung

Beratung des Landwirts

In einen ersten Beratungsgespräch erfasst der Berater die Betriebsstruktur, die Art der Bewirtschaftung, die Düngeeinheiten sowie die zur Klärschlammdüngung anstehenden Flächen. Anhand des Hofkatasters werden die erforderlichen Flächendaten wie Schlagbezeichnung, Schlaggröße, eventuelle Nähe von Schutzzonen etc. aufgenommen.

Bodenuntersuchung

Der Berater veranlasst die Entnahme der Bodenproben und die nachfolgenden Analysen bei einem behördlich zugelassenem unabhängigen Untersuchungsinstitut.

Klärschlammuntersuchung

Regelmäßige Klärschlammuntersuchungen und die Unterschreitung der Grenzwerte gemäß AbfKlärV sind Voraussetzung für die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm. Die Kläranlage gibt die Untersuchung bei einem behördlich zugelassenem Institut in Auftrag und übermittelt uns die Analyseergebnisse.

Düngeplanung

Der Berater errechnet die erforderliche Düngemenge anhand der Nährstoffgehalte im Boden, der Ernterückstände der Vorfrucht, des Nährstoffbedarfs und des Ertragsniveaus der Folgefrucht. Hierbei wird der Einsatz von wirtschaftseigenen Düngern, Klärschlamm und Mineraldüngern optimal abgestimmt. Die für die bedarfsgerechte Düngung benötigte Klärschlammmenge wird festgelegt.

Dokumentation nach AbfKlärV

- Flächenaufnahme mit Düngeplanung
- Bodenprobenentnahme mit Analysierung
- Erstellung der Lieferscheine - Anmeldung erfolgt
- Lieferung nach Absprache mit dem Landwirt
- Aufbringung des Klärschlamm
- Schlussmeldung beim zuständigen Landratsamt

Ausbringung des Klärschlamms

Bei der Ausbringung von festem Klärschlamm stehen geringer Bodendruck, gleichmäßiges Streubild und hohe Flächenleistung im Vordergrund. Dieses wird gewährleistet durch modernste Streutechnik und die Erfahrung unserer Mitarbeiter.